Das Ensemble:

    LA BEATA OLANDA - Ensemble für Alte Musik - Freiburg
Musik, die Grenzen überschreitet und andere Welten erschließt
 
Geige und Dudelsack  

LA BEATA OLANDA befasst sich mit versunkenen Schätzen und vergessenen Zusammenhängen. Thematische Schwerpunkte sind: unbekanntere und noch nicht herausgegebene Werke, Komponistinnen des Barock und der Frühklassik, höfische Musik und Verbindungen mit keltischer Folklore.
Im Jahre 2000 legte LA BEATA OLANDA die europäische Ersteinspielung der Violinsonaten von Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerrre vor, die bei Presse und Publikum großen Anklang fand.

Mit den Spiel- und Ausdrucksformen jener Zeit bestens vertraut sind die Mitglieder von LBO durch das intensive Studium der historischen Aufführungs-
praxis bei den Aufführungspraxiskundigen der ersten Generation am Koninklijk Conservatorium Den Haag und Amsterdam - sie nennen sich daher auf italienisch "glückliches Holland" - sowie weiterhin an Instituten wie der Schola Cantorum Basiliensis, der Akademie für Alte Musik Bremen. Sie präsentieren sich in Besetzungen vom Duo bis zum Orchester.

Auftritte von LA BEATA OLANDA beeinhalten die Thüringer Bachwochen, Rheingau Musikfestival, Barockfestspiele Arolsen, Kultursommer Nordhessen, Eckhof Festival Gotha, Tavistock Festival (UK) und Gruyeres Festival (CH) und Festival Bach de Lausanne (CH) 2007.


   


Künstlerische Leitung:

Claudia Hoffmann

Claudia Hoffmann studierte moderne Violine in Freiburg im Breisgau.

Nach dem Orchester- und Lehrdiplom (1991) begann sie ihr Barockgeigenstudium zunächst bei Michi Gaigg am conservatoire nationale de région in Straßbourg, danach am Koninklijk Conservatorium in Den Haag bei Sigiswald Kuijken und Ryo Terakado (Konzertdiplom 1997) sowie an der Schola Cantorum Basiliensis bei Chiara Banchini.
Sie nahm an Kursen von J.E. Gardiner, Fabio Biondi, Ingrid Seifert und Reinhard Goebel teil und spielte u.a.im Barockorchester Stuttgart bei "la stagione", Frankfurt; Barockorchester Bremen. Orchestra of the Baroque sowie bei La Petite Bande.

Mit ihrem Ensemble LA BEATA OLANDA arbeitete sie mit verschiedenen Vokalensembles zusammen, wie dem Kammerchor Zürcher Unterland, der Knaben-
kantorei Basel, dem Madrigalchor Freiburg sowie dem Ensemble Vocale München und dem Weidener Kammerchor.
Radio- u. CD-Aufnahmen mit LA BEATA OLANDA und als Mitwirkende in verschiedenen Ensembles sowie Konzerte mit freier Improvisation ergänzen ihre Tätigkeit.

Auf ihren Reisen in keltische Länder macht sie sich mit keltischer Folklore vertraut. Als Gastmitglied der Gruppe "naked feet" (Marazion, Cornwall) ist sie Preisträgerin des Kilkenny Pan Celtic Festivals 2003.

Im August 2006 war sie Dozentin des Meisterkurses Barockvioline beim Festival de Gruyères (CH).


 

 

 

 

 

 

 

 

Thorsten Bleich
studierte Gitarre an der Musikhochschule Trossingen, bevor er sich auf eine Ausbildung mit alten Instru-
menten (Lauten/Theorben) an der Akademie für Alte Musik Bremen (bei S. Stubbs) und an den Musikhoch-
schulen Trossingen (bei Rolf Lislevand mit historischer Gitarre) und Köln bei Konrad Junghänel konzentrierte.

Noch vor seinen Hochschulstudien bereiste er die "grüne Insel" Irland und erlernte dort "an der Quelle" das Spiel auf dem irischen Dudelsack, sowie der flute und der tin und low whistle. Inzwischen konzertiert Thorsten Bleich sowohl als Solist als auch als Beglei-
ter in ganz Europa. CD-Aufnahmen mit dem Ensemble Aspecte und für verschiedenen Rundfunkanstalten ergänzen diese Tätigkeit. Seit 2001 ist Thorsten Bleich Professor für Lauteninstrumente und historische Aufführungspraxis am Conservatoire de Straßbourg.
 

 

Gerald Stempfel

Gerald Stempfel
studierte in Nürnberg, Amsterdam und Basel: Blockflöte bei Ulrike Volkhardt, Marion Verbruggen und Walter van Hauwe, Cembalo bei Anneke Uiten-
busch und Carsten Lohff und Viola da Gamba bei Hartwig Groth und Paolo Pandolfo. Seine Konzert-
tätigkeit als Solist sowie als Mitwirkender bei Laby-
rintho und weiteren Ensembles führten ihn nach Tchechien, England, Spanien und Portugal.

Gerald Stempfel ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe.
  • 1986 Ambassador Wettbewerb Nürnberg - zweiter Preis
  • 1987 Sonderpreis beste Interpretation Musik des 17 Jdts "Bundeswettbewerb Jugend musiziert"
  • 1989 Open nederlandse blockfluit dagen - Erster Preis
  • 1990 Dr. Drexel - Wettbewerb Nürnberg - Zweiter Preis
  • 1990 Wettbewerb der Bayerischen Hochschulen u Konservatoiren - Erster Preis
     
Duo

 

 

 


Tina Speckhofer
wurde in Bregenz, Österreich geboren, studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien Schulmusik, Blockflöte, Klavier und Cembalo (bei Wolfgang Glüxam). Die Begeisterung für dieses historische Instrument führte sie zu einem Aufbaustudium Alte Musik und Cembalo (bei Patrick Ayrton) an das Königliche Konservatorium Den Haag, dort u.a. Beschäftigung mit Hammerflügel und basso continuo an der Orgel.

Derzeit lebt sie in Konstanz, unterrichtet und gibt in den unterschiedlichsten Besetzungen Konzerte (Solo, Kammermusik, Orchester). Die dabei gespielte Musik spannt den Bogen von der frühen Literatur um 1600 bis zur Vorklassik im 18. Jahrhundert.